In dem Seminer wurden Grundlagentexte der Kritischen Theorie gelesen Ziel war es, einen Einblick in das Denken und die besondere Methode zu geben. Begonnen wurde mit Texten der Vordenker Karl Marx und Georg Luckás. Anschließend wurde sich ausführlich den Schriften der sogenannten ersten Generation der Frankfurter Schule um Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin gewidmet. Darauf aufbauend wurden die verschiedenen theoretischen Entwicklungen behandelt.
· Sommersemester 2024 – Philosophisches Seminar, Universität Münster
In dem Seminar wurd Hegels „Grundlinien der Philosophie des Recht“ in seiner Gänze gelesen. Ziel war es, ein Verständnis in Hegels Methodik, Argumentation und Denken zu entwickeln, um so einen Grundstein für weitere sozialphilosophische und gesellschaftstheoretische Auseinandersetzungen zu legen.
· Wintersemester 2023/24 – Philosophisches Seminar, Universität Münster
Ziel des Seminars war es, ein grundlegendes Verständnis für das Phänomen der Weltlosigkeit zu erarbeiten. Dazu wurde in einem ersten Schritt mit Aristoteles, Marx, Heidegger und Arendt über das Konzept der Welt und seine Implikationen nachgedacht. Darauf aufbauend wurde unterschiedlichen Beschreibungen von Weltlosigkeit in der Sozialphilosophie nachgegangen.
· Sommersemester 2023 – Philosophisches Seminar, Universität Münster
Ausgangspunkt des Seminars war Balibars Fragen: „Was ist die Spezifik des heutigen Rassismus? Wie lässt sie sich mit der Klassenspaltung im Kapitalismus und den Widersprüchen des Nationalstaats verknüpfen? Inwiefern zwingt uns das Phänomen des Rassismus wiederum zu einem Überdenken des Nationalismus und der Klassenkämpfe?“ Ausgehend von Balibars und Wallerstein Buch „Race, Class, Nation“ wurde einschlägige an die Frage anknüpfende Literatur aus den Critical Race Studies wie u. a. von Ruth Gilmore, Cedric Robinson, Angela Davis, Stuart Hall, Denise da Silva, Charles Mills und Paul Gilroy behandelt und diskutiert.
· Wintersemester 2022/23 – Institut für Sozialwissenschaften, HU-Berlin
Ziel des Vorlesung begleitenden Seminars war es, die Studierenden in die Komplexität und den multidimensionalen Charakter politiktheoretischer Begriffssprache einzuführen, unterschiedliche Verständnisweisen von Begriffen deutlich zu machen und die wissenschaftliche Debatte um diese Begriffe in ersten Ansätzen zu vermitteln.
· Sommersemester 2022 – Institut für Sozialwissenschaften, HU-Berlin
Max Webers 1904/05 in Form von zwei Abhandlungen veröffentlichtes Werk Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus gilt bis heute als eines der einflussreichsten Analysen der Wirkmechanismen des Kapitalismus. Auf unvergleichliche Weise arbeitet Weber in seiner Studie die Verflechtung von religiösen bzw. kulturellen und kapitalistischen Strukturen heraus. Die besondere Eigenart einer protestantisch geprägten Ethik und dem damit verbundenen okzidentalen Rationalismus – so seine zugrundeliegende These – stellt die Grundlage für die Entstehung und Entwicklung des Kapitalismus dar.
· Wintersemester 2021/22 – Institut für Sozialwissenschaften, HU-Berlin
In dem Seminar wurde sich aus einer politiktheoretischen Perspektive kritisch mit dem Konzept der Grenze auseinandergesetzt. Ziel war es, die politische und gesellschaftliche Funktion des Konzepts der Grenze offenzulegen, ihre verschiedenen Wirkweisen zu verstehen und die damit verbundenen Macht- und Herrschaftsstrukturen zu hinterfragen. Ausgehend von der Dekonstruktion des Konzepts wurde die Frage diskutiert wie eine gesellschaftspolitische Konstitution jenseits einer Grenzziehung aussehen könnte. Dafür wurden radikaldemokratische und kosmopolitische Ansätze in den Blick genommen.
· Sommersemester 2021 – Institut für Sozialwissenschaften, HU-Berlin
Im Seminar wurde der Frage nachgegangen werden, ob und wenn ja inwiefern das politische Konstrukt einer Nation und eines Nationalstaats Teil eines Reproduktionsprozesses von kolonialen Herrschaftsstrukturen ist? Sind Nationalstaaten in der Lage (post-)koloniale Herrschaftsstrukturen zu überwinden? Das Seminar war inhaltlich in drei Blöcke gegliedert: Im ersten Block wurden einflussreiche Schriften für unser heutiges Verständnis von staatlicher Souveränität gelesen. Daran anschließend wurde sich mit dem Konzept der Nation und der historischen Entstehung von Nationalstaaten auseinandergesetzt werden. Auf diesen zwei Blöcken aufbauend wurden postkoloniale Autor*innen in den Blick genommen, die sich in ihrer Arbeit kritisch mit der Bedeutung der Nation und des Nationalstaats für eine postkoloniale Gesellschaft beschäftigt haben.
· Wintersemester 2020/21 – Institut für Sozialwissenschaften, HU-Berlin
Weltweit stehen Menschenrechte immer stärker unter Druck. Besonders in an den nationalstaatlichen Grenzen werden sie gegenüber Asylsuchender Menschen regelmäßig gebrochen. Das eröffnet die Frage, inwiefern die Menschenrechte wirksam sein können, gegenüber dem Willen souveräner Staaten. Ausgehend von dieser Frage hat sich das Seminar mit dem Zusammenhang zwischen Menschenrechten und nationalstaatlicher Souveränität kritisch auseinandergesetzt.
· Sommersemester 2021 – Institut für Sozialwissenschaften, HU-Berlin